Familienstellen und schamanische Integrationsarbeit

Die Schicksalsgeschichte unserer Familie hat eine große Bedeutung für unseren Lebensweg. Wir sind durch eine tiefe (wenn auch mitunter unbewusste) Liebe mit unseren Vorfahren verbunden, umso mehr da, wo es schmerzliche Ereignisse von Trennung und Verlust, Krankheit und Tod, Unglück und Schuld gab.

So kann es zu unbewussten Verstrickungen kommen, deren Folge oft private und persönliche Konflikte, Ängste, Stress, Erschöpfung, psychosomatische Erkrankungen und Depressionen sind.

Durch das Aufstellen der Familie wird ein inneres unbewusstes Bild des Aufstellenden sichtbar. In diesem Bild spiegelt sich die Beziehungsstruktur des Familiensystems wider. Verstrickungen können gelöst werden. Die Liebe kann wieder fließen.

Der Teilnehmer wählt aus der anwesenden Gruppe Personen als Stellvertreter für sich, seine Eltern, Geschwister, Verwandten und Kinder aus und stellt sie innerlich gesammelt und rein nach seinem Gefühl ohne Nachzudenken im Raum auf. Obwohl die Stellvertreter in der Regel vom Teilnehmer kaum etwas wissen, können sie in ihrer jeweiligen Rolle empfinden, wie es den tatsächlichen Personen, die sie verkörpern, geht. Es gibt Theorien darüber, wie das funktioniert, führend ist wohl die Theorie der morphogenetischen Felder von Sheldrake. Durch dieses Fühlen kommen die unbewussten Verbindungen, Verstrickungen und ganz besonders die große Liebe, die jedes System zusammen hält und ausmacht, ans Licht. Diese unbewusste, „blinde“ Liebe kann durch die Aufdeckung der Schicksalsbindungen, Achten und Würdigen von Personen und Schicksalen, Finden eines heilenden Bildes mit den Ordnungen der Liebe, Sprechen von Lösungssetzen oder den „Bewegungen der Seele“ in eine „wissende“ Liebe verwandelt werden.

Durch die Einbeziehung uralten schamanischen Wissens und Ritualen wird das Familienstellen intensiviert und bereichert.

Schamanische Traditionen gab es zu allen Zeiten in allen Kulturen. Sie beinhalten das alte Wissen um die Geheimnisse von Leben und Tod, um die Schicksalswege der Seele und um heilende Rituale.

Die Aufstellungsarbeit wird neben der Familie auch für andere Beziehungsstrukturen erfolgreich angewendet.

Anwendung für die verschiedensten Lebensbereiche:

  • Partnerschaft
  • Eltern-Kind-Beziehung
  • Familienleben
  • Abtreibungen
  • Fehlgeburten
  • Scheidung
  • Krankheiten
  • Schuld
  • Heimatverlust
  • Beruf
  • Entscheidungsfindung

An offenen Abenden kann man das Familienstellen kennen lernen und kleinere Probleme aufstellen. Für eine intensivere Auseinandersetzung mit einem Thema ist meist das Besuchen eines Ein- oder Zwei-Tages-Seminars sinnvoll und notwendig.

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